Hier findet sich ein Auszug aus meinen Tätigkeiten als Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ - in meinem Wahlkreis, im Parlament, in diversen Netzwerken und Organisationen in denen ich aktiv bin und auch auf internationaler Ebene.
Als Bereichssprecherin der SPÖ für globale Entwicklung liegen meine Arbeitsschwerpunkte im Parlament vor allem auf den korrespondierenden Ausschüssen. Genau so wichtig wie die parlamentarische Arbeit ist mir der Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen, ganz besonders in meinem Heimatbezirk Favoriten, wo es die Sozialdemokratie war, die die frühere Vorstadt zu einem modernen, pulsierenden und lebenswerten Bezirk gewandelt hat.
Auf dieser Seite ist einiges über meine vielfältige und erfüllende Arbeit zu finden - wenn Sie Ideen oder Anregungen haben, freue ich mich über ein kurzes Mail!
PS: Diese neue Version von petrabayr.at ist mit März 2010 nach kompletten Relaunch online gegangen.
Alle Seiten und Dokumente, die länger zurückliegen, sind auch weiterhin im Archiv in meiner alten Website einsehbar.

Am 27. Jänner 2012 jährt sich zum 67. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Der internationale Holocaust-Gedenktag der UNO ist Anlass für die so wichtige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. Jänner soll aber auch Veranlassung dazu sein, aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Österreich und Europa aufzutreten.
Ein Nachdenken über die heutige Situation ist bitter notwendig: Das zeigen nicht nur das Massaker von Norwegen und der rechtsextreme Terrorismus in Deutschland, sondern auch der dramatische Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Österreich. Allein im vergangenen Jahr sind in Österreich mehr als 1.000 Anzeigen wegen rechtsextremer Straftaten registriert worden. Diese Entwicklung ist alarmierend.
Rechtsextreme Vereinigungen versuchen sich in der Mitte unserer Gesellschaft einzunisten. In den repräsentativen Räumlichkeiten der Hofburg soll der von rechtsextremen Organisationen getragene WKR-Ball stattfinden. Und das ausgerechnet am Tag der Befreiung von Auschwitz. Wir finden das unerträglich. Daher veranstalten wir von 20.-28. Jänner 2012 eine Gedenk- und Aktionswoche. Wir wollen in dieser Woche der Opfer der mörderischen Sündenbock- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus gedenken. Und wir wollen mit zahlreichen Aktionen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in unserer heutigen Gesellschaft setzen.
Petra Bayr, NR-Abgeordnete SPÖ
Katharina Stemberger, Schauspielerin
Janine Wulz, Vorsitzende ÖH
David Ellensohn, Klubobmann Grüne Wien
Raimund Fastenbauer, Generalsekretär Israelitische Kultusgemeinde
Willi Mernyi, Vorsitzender Mauthausen-Komitee Österreich
Alexander Pollak, Sprecher SOS Mitmensch
Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren

Petra Bayr, Favoritner Nationalratsabgeordnete, beantwortete heute gemeinsam mit anderen ParlamentarierInnen Fragen zukünftiger KindergartenpädagogInnen bei einer Veranstaltung im Hohen Haus. "Heiße Eisen" wie Zuwanderung, Bürgerbeteiligung und "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" wurden dabei ebenso wenig ausgespart, wie eine Diskussion über Wahlplakate mit ausgesprochen kontroversiellem Inhalt, Stichwort "Wiener Blut". "Wieso macht man solche Plakate?", fragte beispielsweise Selin. Die Antwort, dass es sich dabei um ein politisches Kalkül handle und im Wesentlichen auf Aufmerksamkeit bestimmter Wählersegmente abziele, ließ sie dabei nicht gelten. Petra Bayr brachte es auf den Punkt: "Mit solchen Plakaten löst man jedenfalls keine Probleme." Darüber waren sich auch die SchülerInnen schnell einig.
Bayr verwies auf die grundlegende Bedeutung von Kindergärten als Bildungseinrichtungen. "Politische Bildung beginnt bereits im Kindergarten, hier sind KindergartenpädagogInnen gefordert, den Kindern richtiges Zusammenleben, Konfliktprävention und Bürgerrechte beizubringen. BürgerInnenbeiteiligung geht nicht ohne BürgerInnen", erläuterte die Parlamentarierin.
14 SchülerInnen der Übergangsstufe der BAKIP Ettenreichgasse (Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik) aus dem zehnten Wiener Gemeindebezirk machten zuerst eine Führung durch das Hohe Haus, um im Anschluss mit den Abgeordneten von Grüne, SPÖ, ÖVP und FPÖ gemeinsam über relevante Themen zu diskutieren.

Gestern hat die UN einen Zwischenbericht über den Stand der Erreichung der Jahrtausend-Entwicklungsziele veröffentlicht: Bei der Bekämpfung von Armut ist viel erreicht worden, wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg in den einzelnen Weltgegenden. Anderswo ist viel zu wenig weitergegangen, besonders bei der Reduzierung der Müttersterblichkeit liegt noch ein sehr weiter Weg vor uns. Gerade dieses Ziel - verbunden mit dem Zugang zu modernen Verhütungsmethoden und selbstbestimmter Familienplanung - ist ein relativ "günstiges" und für die Erreichung anderer Ziele ein wichtiger Schlüssel.
Außerdem wird es Zeit, sich über die Ziele nach 2015 Gedanken zu machen, ohne dabei die Fehler in der Konzeption der ersten MDGs zu wiederholen. Was unumgänglich ist: unsere Finanzierungszusagen einhalten, gerade Österreich ist da ja besonders weit entfernt. Wir sind aufgerufen, einen Budgetpfad zu erstellen, wie wir zumindest bis 2018 unsere Zusagen einhalten werden können.